Einzel-Coaching

Wie aus dem Begriff des Einzel-Coachings bereits deutlich wird, wird beim Einzel-Coaching nur eine einzige Person beraten. Dabei können auch tiefergehende berufliche und/oder private Anliegen des Klienten sehr umfassend, und bei Bedarf auch langfristig, bearbeitet werden. Im Fokus steht die Förderung der Selbstreflexion und der Eigenverantwortung des Gecoachten, was auf eine Weiterentwicklung des Gecoachten abzielt. Der Coach agiert als Prozessberater, er gibt dem Klienten Feedback, erkennt und bearbeitet Einschränkungen im Verhalten und Wahrnehmen des Klienten, gibt aber im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe keine direkten Lösungswege vor, diese werden mit dem Klienten gemeinsam erarbeitet. Ein Problem des Einzel-Coachings kann sein, dass nur die Interessen und Ziele der einen gecoachten Person gefördert werden, und die Ziele der Umwelt, z.B. der Mitarbeiter einer gecoachten Führungsperson, möglicherweise vernachlässigt werden. Daher kann es beispielsweise bei einem Coaching von Führungskräften ratsam sein, dieses mit einem Gruppen-Coaching für die Mitarbeiter zu erweitern.

QUELLEN

  • Nerdinger, F.W., Blicke, G. & Schaper, N. (2014). Arbeits- und Organisationspsychologie (3. Aufl.). Berlin: Springer Verlag
  • Rauen, C. (Hrsg.). (2005). Handbuch Coaching (3. Aufl.). Göttingen: Hogrefe Verlag.